Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.
Click here to check if anything new just came in.
February 06 2011
Play fullscreen
"This shit's got to go" - völlig richtig. Die Analyse finde ich ziemlich erhellend und kann zumindest keine groben Schnitzer darin entdecken. Ob der angedeutete Lösungsansatz so funktionieren kann?...:
"Wir brauchen kein Geld als Medium, um zu wirtschaften, da es ohnehin nur virtuell existiert,..." - (der letzte Punkt ist übrigens durchaus richtig) - "...also heben wir in einer großangelegten konzertierten Aktion alle Kohle von unseren eigenen Konten ab bzw. überweisen sie direkt an die Europäische Zentralbank (oder die jeweiligen sonstigen Zentralbanken) mit der Aufforderung, das Geld zurückzunehmen. Abgesehen davon machen wir erst einmal weiter wie bisher (arbeiten, wohnen, Lebensmittel besorgen etc.). Das würde nur funktionieren, wenn ein weitaus überwiegender Teil - sagen wir, vielleicht 95 % der Bevölkerung aller betroffenen Staaten und schließlich der gesamten Welt - gleichzeitig mitmachen würde und niemand Angst haben müsste, dass er nun dadurch etwas verliert bzw. die eigene Existenz bedroht ist. Wenn es kein Geld mehr gibt, kann niemand etwas kaufen oder verkaufen, aber: Tauschen funktioniert auch nicht mehr, sondern alles passiert zunächst freiwillig und auf Vertrauensbasis. Jeder nimmt sich, was er zum Leben braucht, und bekommt es auch."
Dadürch würde wohl gleichzeitig die monetäre Elite / herrschende In-Group mit einem Schlag entmachtet, da das Geld für sie nicht mehr die Funktion wahrnehmen kann, die es bislang innehatte.
Und nach diesem Schritt würde wohl der sukzessive Umbau des bisherigen Systems zu einer nachhaltigen Wirtschaft anstehen.
Ist die Idee dahinter, dass Wirtschaften also auch völlig ohne irgendein Medium, das den Austausch reguliert, funktionieren kann, oder wie genau soll das aussehen? Dass die primären Bedürfnisse befriedigt werden müssen, sollte ja unstrittig sein.
Bin mir also nicht ganz sicher, wie diese skizzierte Lösung realiter aussehen könnte, würde aber meinen, dass es zumindest zunächst nicht völlig unplausibel klingt, wobei aber doch der eine oder andere Haken drinstecken könnte. Überdenkenswert allemal, insbesondere angesichts unserer gegenwärtigen globalen Situation: Wir haben tatsächlich nicht mehr viel Zeit.
"Wir brauchen kein Geld als Medium, um zu wirtschaften, da es ohnehin nur virtuell existiert,..." - (der letzte Punkt ist übrigens durchaus richtig) - "...also heben wir in einer großangelegten konzertierten Aktion alle Kohle von unseren eigenen Konten ab bzw. überweisen sie direkt an die Europäische Zentralbank (oder die jeweiligen sonstigen Zentralbanken) mit der Aufforderung, das Geld zurückzunehmen. Abgesehen davon machen wir erst einmal weiter wie bisher (arbeiten, wohnen, Lebensmittel besorgen etc.). Das würde nur funktionieren, wenn ein weitaus überwiegender Teil - sagen wir, vielleicht 95 % der Bevölkerung aller betroffenen Staaten und schließlich der gesamten Welt - gleichzeitig mitmachen würde und niemand Angst haben müsste, dass er nun dadurch etwas verliert bzw. die eigene Existenz bedroht ist. Wenn es kein Geld mehr gibt, kann niemand etwas kaufen oder verkaufen, aber: Tauschen funktioniert auch nicht mehr, sondern alles passiert zunächst freiwillig und auf Vertrauensbasis. Jeder nimmt sich, was er zum Leben braucht, und bekommt es auch."
Dadürch würde wohl gleichzeitig die monetäre Elite / herrschende In-Group mit einem Schlag entmachtet, da das Geld für sie nicht mehr die Funktion wahrnehmen kann, die es bislang innehatte.
Und nach diesem Schritt würde wohl der sukzessive Umbau des bisherigen Systems zu einer nachhaltigen Wirtschaft anstehen.
Ist die Idee dahinter, dass Wirtschaften also auch völlig ohne irgendein Medium, das den Austausch reguliert, funktionieren kann, oder wie genau soll das aussehen? Dass die primären Bedürfnisse befriedigt werden müssen, sollte ja unstrittig sein.
Bin mir also nicht ganz sicher, wie diese skizzierte Lösung realiter aussehen könnte, würde aber meinen, dass es zumindest zunächst nicht völlig unplausibel klingt, wobei aber doch der eine oder andere Haken drinstecken könnte. Überdenkenswert allemal, insbesondere angesichts unserer gegenwärtigen globalen Situation: Wir haben tatsächlich nicht mehr viel Zeit.
